Licht und Gesundheit: Warum Beleuchtung unser Wohlbefinden beeinflusst

Licht macht Räume sichtbar.

Das wissen wir.

Spannender ist die andere Frage:

Was macht Licht mit Menschen?

Denn Licht beeinflusst nicht nur das Sehen.

Es beeinflusst Rhythmus.
Wachheit.
Leistungsfähigkeit.
Erholung.

Und manchmal sogar, wann wir müde werden oder warum wir uns trotz Schlaf erschöpft fühlen.

 
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Das Problem moderner Innenräume

Viele Menschen verbringen heute den Großteil ihres Tages drinnen.

Office.
Home Office.
Besprechungen.
Coworking.
Hotel.
Wohnung.

Dabei entsteht oft ein Widerspruch:

Tagsüber zu wenig natürliches Licht.

Abends zu viel künstliches Licht.

Der Körper verliert Orientierung.

Die Folge muss nicht sofort sichtbar sein.

Sie zeigt sich häufig subtil:

  • Konzentration fällt schwerer

  • Müdigkeit verschiebt sich

  • Energie wirkt ungleichmäßig

  • Tagesrhythmen verändern sich

 

Der Mensch sieht Licht nicht nur. Er verarbeitet es.

Im Auge sitzen nicht nur Rezeptoren für das Sehen.

Es gibt zusätzlich lichtempfindliche Zellen, die Informationen an Bereiche weitergeben, die unter anderem den Tagesrhythmus beeinflussen.

Das bedeutet:

Licht wird biologisch verarbeitet.

Nicht nur psychologisch.

Darum kann derselbe Raum morgens aktivierend wirken und abends plötzlich anstrengend.

Nicht weil sich der Raum verändert.

Sondern weil sich der Mensch verändert hat.

 

Helligkeit allein reicht nicht

Viele Lichtkonzepte werden noch immer fast ausschließlich über Lux Werte gedacht.

Dabei fehlen wichtige Ebenen:

✓ Richtung des Lichtes

✓ Vertikale Beleuchtung

✓ Kontraste

✓ Blendfreiheit

✓ Dynamik

✓ Tagesverlauf

Ein sehr heller Raum kann visuell anstrengend sein.

Ein ruhiger abgestufter Raum kann deutlich angenehmer wirken.

Mehr Licht bedeutet nicht automatisch besseres Licht.

 
 

Der unterschätzte Faktor: Vertikale Flächen

Menschen laufen selten durch Räume und schauen auf den Boden.

Sie sehen:

Gesichter.
Wände.
Oberflächen.
Raumgrenzen.

Deshalb beeinflusst die Beleuchtung vertikaler Flächen die Wahrnehmung oft stärker als zusätzliche Deckenhelligkeit.

Viele Projekte investieren in mehr Leuchten.

Dabei würde manchmal eine andere Lichtverteilung mehr bewirken.

 
 
 
 

Licht verändert Verhalten

Interessant wird Licht dort, wo es unbewusst wirkt.

Es kann:

• Aufmerksamkeit lenken

• Zonen definieren

• Orientierung erleichtern

• visuelle Belastung reduzieren

• Aufenthaltsqualität verändern

Deshalb wird Licht heute zunehmend nicht mehr nur als Technik verstanden.

Sondern als Teil der menschlichen Nutzung.

 

Licht und Gesundheit werden zusammen gedacht werden müssen

Die Diskussion verändert sich bereits.

Weg von:

„Wie hell ist ein Raum?“

Hin zu:

„Wie unterstützt Licht Menschen im Alltag?“

Das betrifft Arbeit.

Wohnen.

Bildung.

Gastlichkeit.

Und die Architektur insgesamt.

Denn gutes Licht macht Räume sichtbar.

Sehr gutes Licht unterstützt Menschen.

 

Warum Studio De Schutter

Bei Studio De Schutter betrachten wir Licht nicht nur über Technik oder Beleuchtungsstärken.

Wir planen vom Menschen aus.

Von Nutzung.

Von Tagesrhythmen.

Von Architektur.

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Und von der Frage:

Was soll dieser Raum leisten?

Denn Licht kann mehr als beleuchten.

Es kann Räume intelligenter machen.

 
 

Contact Us:

 
Sabine De Schutter

Founded in Berlin in 2015 by Belgian born Sabine De Schutter, Studio De Schutter reflects the strong belief that architectural lighting design is much more than just lighting up the built environment.

As independent lighting designers, the studio's focus is on user-centred design, because design is about creating meaningful spaces that positively affect people's lives. Studio De Schutter work focuses on creative lighting for working spaces, custom fixtures for heritage buildings to workshops and installations for public space.The studio's motto = #creativityisourcurrency

Sabine teaches at the HPI d.school, Hochschule Wismar, is an IALD member and the ambassador for Women in Lightingin Germany.

Studio De Schutter wurde 2015 von der in Belgien geborenen Sabine De Schutter (*1984) in Berlin gegründet. Die in Berlin lebende Designerin studierte Innenarchitektur in Antwerpen und Barcelona, hat einen zweiten Master-Abschluss in architektonischem Lichtdesign (HS Wismar) und studierte Design Thinking an der HPI d.school in Potsdam.

Das Studio De Schutter zeigt, dass es beim architektonischen Lichtdesign darum geht, Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu schaffen. Für Studio De Schutter geht es beim Lichtdesign darum, eindrucksvolle Umgebungen zu schaffen, die das Leben der Menschen positiv beeinflussen. Der Benutzer steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes und deshalb lassen sie und ihr Team sich nicht durch konventionelle Beleuchtungsstandards einschränken. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die Vision des Projekts und die Nutzerbedürfnisse zu verstehen und sie mit Licht zu akzentuieren. Das Studio De Schutter hat kreative Lichtlösungen für Arbeitsumgebungen, Lichtkunstinstallationen und kundenspezifische Leuchten in seinem Portfolio. Heute ist es ein vierköpfiges Team von internationalen Power-Frauen, die sich alle leidenschaftlich damit, wie Licht den Raum, die Erfahrungen und Emotionen formt, beschäftigt.

Sabine De Schutter lehrt an der Hochschule Wismar und ist Botschafterin für Women in Lighting (https://womeninlighting.com) in Deutschland.

https://www.studiodeschutter.com
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