Patient Experience Design: Die Rolle von Licht in Gesundheitsräumen

Eine Praxis kann medizinisch perfekt funktionieren.

Und sich trotzdem falsch anfühlen.

Zu hell.
Zu funktional.
Zu standardisiert.

Viele Gesundheitsräume wurden über Jahrzehnte primär nach Prozessen entwickelt: Untersuchungsabläufe, Hygiene, Technik, Wegeführung.

Doch Patienten erleben keinen Prozess.

Sie erleben Räume.

Und genau hier beginnt Patient Experience Design.

 
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Was bedeutet Patient Experience Design eigentlich?

Patient Experience Design betrachtet Gesundheitsräume nicht nur als Orte der Behandlung.

Sondern als Orte des Ankommens.

Der Orientierung.

Der Sicherheit.

Der Ruhe.

Die Frage verändert sich dadurch:

Nicht mehr:

Ist der Raum funktional genug?

Sondern:

Wie fühlt sich der Aufenthalt an?

Typische Themen innerhalb des Patient Experience Design:

✓ Orientierung und Wegeführung
✓ Wahrnehmung von Sicherheit
✓ Aufenthaltsqualität
✓ Materialität und Farbwirkung
✓ Akustik und Rückzugsorte
✓ Lichtqualität und Steuerbarkeit
✓ Wartebereiche und Übergangszonen
✓ Flexibilität für unterschiedliche Nutzerbedürfnisse

Gerade Licht verbindet viele dieser Ebenen gleichzeitig.

 

Patient Experience Design und Hospitality: Was Gesundheitsräume von Hotels lernen können

 
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Viele moderne Gesundheitsprojekte entfernen sich bewusst vom klassischen Praxisbild.

Nicht weil Medizin unwichtiger wird.

Sondern weil Menschen wichtiger werden.

Elemente aus dem Hospitality Bereich finden deshalb immer häufiger ihren Weg in Gesundheitsräume:

• Lounge statt Wartezimmer

• Wohnliche Materialien statt rein funktionaler Oberflächen

• Flexible Beleuchtung statt starrer Raster

• Individuelle Zonen statt einheitlicher Räume

• Rückzugsorte statt ausschließlich offener Flächen

Das Ziel ist nicht, eine Praxis wie ein Hotel wirken zu lassen.

Das Ziel ist eine höhere Aufenthaltsqualität.

 

Lichtqualität statt nur Helligkeit

Patient Experience Design bedeutet nicht automatisch „weniger Licht“.

Oft sogar das Gegenteil.

Entscheidend ist:

Welches Licht?

Wichtige Faktoren:

Farbwiedergabe

Eine hohe Farbwiedergabe unterstützt natürliche Hauttöne und präzisere Wahrnehmung.

Gerade in sensiblen Gesundheitsbereichen wird dies relevant.

Lichtfarbe

2700 K wirkt deutlich wärmer.

3000 K bietet häufig einen Mittelweg.

Höhere Farbtemperaturen unterstützen funktionale Bereiche.

Die Entscheidung entsteht immer aus Nutzung und Raumkonzept.

Blendfreiheit

Zu hohe Kontraste erzeugen visuelle Unruhe.

Blendfreies Licht erhöht Komfort und Lesbarkeit.

Steuerbarkeit

Nicht jeder Raum benötigt dieselbe Lichtstimmung.

Dimmbarkeit und Szenen schaffen Flexibilität.

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Gesundheitsräume verändern sich

Die Grenze zwischen Medizin, Wellbeing und Hospitality wird zunehmend weicher.

Ganzheitliche Frauenheilkunde.

Boutique Praxen.

Therapiezentren.

Medical Spas.

Präventive Gesundheitsangebote.

Neue Gesundheitsformate entstehen.

Und mit ihnen verändern sich auch die Erwartungen an Räume.

Menschen suchen heute nicht mehr nur medizinische Kompetenz.

Sie suchen Orientierung. Aufenthaltsqualität. Vertrauen.

Damit entstehen auch neue Anforderungen an Licht.

 

Warum Studio De Schutter

Bei Studio De Schutter betrachten wir Gesundheitsräume nicht nur über Normen und Beleuchtungsstärken.

Wir beginnen bei Nutzung, Identität und räumlicher Erfahrung.

Unsere Lichtkonzepte verbinden medizinische Anforderungen mit Orientierung, Materialität, Nachhaltigkeit und emotionaler Qualität.

Von Boutique Praxen über Gesundheitszentren bis zu sensiblen Therapieumgebungen entwickeln wir Lösungen, die Funktion und Mensch zusammenbringen.

Denn Gesundheitsräume können mehr sein als Orte der Behandlung.

Sie können Vertrauen schaffen.

 
 

Contact Us:

 
Sabine De Schutter

Founded in Berlin in 2015 by Belgian born Sabine De Schutter, Studio De Schutter reflects the strong belief that architectural lighting design is much more than just lighting up the built environment.

As independent lighting designers, the studio's focus is on user-centred design, because design is about creating meaningful spaces that positively affect people's lives. Studio De Schutter work focuses on creative lighting for working spaces, custom fixtures for heritage buildings to workshops and installations for public space.The studio's motto = #creativityisourcurrency

Sabine teaches at the HPI d.school, Hochschule Wismar, is an IALD member and the ambassador for Women in Lightingin Germany.

Studio De Schutter wurde 2015 von der in Belgien geborenen Sabine De Schutter (*1984) in Berlin gegründet. Die in Berlin lebende Designerin studierte Innenarchitektur in Antwerpen und Barcelona, hat einen zweiten Master-Abschluss in architektonischem Lichtdesign (HS Wismar) und studierte Design Thinking an der HPI d.school in Potsdam.

Das Studio De Schutter zeigt, dass es beim architektonischen Lichtdesign darum geht, Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu schaffen. Für Studio De Schutter geht es beim Lichtdesign darum, eindrucksvolle Umgebungen zu schaffen, die das Leben der Menschen positiv beeinflussen. Der Benutzer steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes und deshalb lassen sie und ihr Team sich nicht durch konventionelle Beleuchtungsstandards einschränken. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die Vision des Projekts und die Nutzerbedürfnisse zu verstehen und sie mit Licht zu akzentuieren. Das Studio De Schutter hat kreative Lichtlösungen für Arbeitsumgebungen, Lichtkunstinstallationen und kundenspezifische Leuchten in seinem Portfolio. Heute ist es ein vierköpfiges Team von internationalen Power-Frauen, die sich alle leidenschaftlich damit, wie Licht den Raum, die Erfahrungen und Emotionen formt, beschäftigt.

Sabine De Schutter lehrt an der Hochschule Wismar und ist Botschafterin für Women in Lighting (https://womeninlighting.com) in Deutschland.

https://www.studiodeschutter.com
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