Ausstellungsbeleuchtung: Planung, Technik und Gestaltung für Ausstellungen

Eine Ausstellung kann die besten Exponate haben.

Die seltensten Objekte.

Die spannendste Geschichte.

Und trotzdem funktioniert sie nicht.

Nicht wegen der Inhalte.

Sondern weil niemand erkennt, wo hingesehen werden soll.

Genau hier beginnt Ausstellungsbeleuchtung.

Nicht bei der Leuchte.

Nicht beim Hersteller.

Sondern bei der Frage:

Wie wird aus vielen Objekten ein lesbarer Raum?

 
 

Welche Technik steckt hinter Ausstellungsbeleuchtung?

Ausstellungsbeleuchtung ist heute deutlich flexibler als viele vermuten.

Vor allem deshalb, weil Ausstellungen selten dauerhaft gleich bleiben.

Neue Exponate kommen hinzu.

Objekte werden ausgetauscht.

Vitrinen wandern.

Themen wechseln.

Deshalb werden häufig Stromschienen Systeme eingesetzt.

Sie erlauben es, Strahler später neu zu positionieren, ohne Wände zu öffnen oder komplette Installationen umzubauen.

Gerade bei Wechselausstellungen spart das Zeit und Kosten.

Hinzu kommen verstellbare Optiken.

Ein kleines Schmuckstück benötigt einen engen Lichtkegel, damit der Fokus erhalten bleibt. Ein großes Wandobjekt oder eine Installation braucht dagegen eine deutlich breitere Verteilung.

Moderne Zoom Optiken ermöglichen diese Anpassungen oft ohne Austausch der Leuchte.

Ein weiteres Thema ist die Farbwiedergabe.

Hier wird häufig mit dem CRI Wert gearbeitet.

Für Besucher bleibt dieser meist unsichtbar.

Für die Wirkung ist er entscheidend.

Niedrige Werte können Materialien flacher erscheinen lassen.

Rot verliert Tiefe.

Holz wirkt weniger lebendig.

Textilien verlieren Struktur.

Deshalb arbeiten Museen, Galerien oder hochwertige Showrooms häufig mit CRI 95 oder höher.

Besonders bei Kunstwerken, historischen Objekten, Stoffen oder Leder wird dieser Unterschied sichtbar.

 
 
 
 
 

Lichtsteuerung und dynamische Szenen

Viele denken bei Ausstellungen noch an eine feste Beleuchtung.

Heute ist das oft anders.

Eine Ausstellung kann morgens Besucherbetrieb sein.

Mittags Führung.

Abends Event.

Später vielleicht eine Medieninszenierung.

Dafür entstehen unterschiedliche Lichtszenen.

Zum Beispiel:

Tagesbetrieb
Klare Orientierung und gleichmäßige Besucherführung.

Eventbetrieb
Stärkere Akzentsetzung und reduzierte Hintergrundbeleuchtung.

Vortragsmodus
Fokus auf Bühne, Sprecher oder Medienwand.

Inszenierung
Dynamische Lichtwechsel und zeitgesteuerte Abläufe.

Technisch kommen dafür häufig Systeme wie DALI oder DMX zum Einsatz.

Besonders DMX wird interessant, wenn Licht Teil der Erzählung wird und nicht mehr nur Beleuchtung bleibt.

 

Museum, Galerie oder Showroom: Warum die Planung immer anders aussieht

Ein Museum plant anders als ein Showroom.

Und ein Showroom anders als eine Galerie.

Im Museum stehen häufig Exponatschutz, Besucherführung und Denkmalpflege im Vordergrund. Licht muss präzise sein und gleichzeitig zurückhaltend wirken.

Bei der Burg Vischering entwickelte Studio De Schutter beispielsweise die Beleuchtung für Dauer und Wechselausstellungen innerhalb der historischen Burganlage. Ziel war es, die Architektur selbst als Teil der Ausstellung sichtbar zu machen. Dafür entstanden maßgefertigte Leuchten, reduzierte Grundhelligkeiten und DMX steuerbare Kronleuchter im Rittersaal.

Galerien arbeiten oft mit maximaler Flexibilität.

Die Hängung verändert sich.

Werke wechseln.

Ein Objekt wandert nur wenige Zentimeter und die Lichtplanung muss mitgehen.

Showrooms wiederum arbeiten stärker mit Materialien.

Glas erzeugt Reflexionen.

Metall reagiert auf Highlights.

Leder braucht Tiefe.

Holz lebt von Struktur.

Die Aufgabe wird dadurch deutlich technischer, als viele erwarten.

 

Warum Studio De Schutter?

Ausstellungsbeleuchtung bewegt sich häufig zwischen Gegensätzen.

Historische Architektur und moderne Technik.

Empfindliche Exponate und starke Inszenierungen.

Dauerhafte Lösungen und zukünftige Veränderungen.

certificates

Studio De Schutter arbeitet genau in diesem Spannungsfeld.

Von Museumsprojekten über Kulturbauten bis hin zu Showrooms und Markenwelten.

Dabei geht es nicht nur um Leuchten oder Lichtstärken.

Es geht um Besucherführung.

Materialwirkung.

Technische Steuerung.

Nachhaltigkeit.

 
 

Contact Us:

 
Sabine De Schutter

Founded in Berlin in 2015 by Belgian born Sabine De Schutter, Studio De Schutter reflects the strong belief that architectural lighting design is much more than just lighting up the built environment.

As independent lighting designers, the studio's focus is on user-centred design, because design is about creating meaningful spaces that positively affect people's lives. Studio De Schutter work focuses on creative lighting for working spaces, custom fixtures for heritage buildings to workshops and installations for public space.The studio's motto = #creativityisourcurrency

Sabine teaches at the HPI d.school, Hochschule Wismar, is an IALD member and the ambassador for Women in Lightingin Germany.

Studio De Schutter wurde 2015 von der in Belgien geborenen Sabine De Schutter (*1984) in Berlin gegründet. Die in Berlin lebende Designerin studierte Innenarchitektur in Antwerpen und Barcelona, hat einen zweiten Master-Abschluss in architektonischem Lichtdesign (HS Wismar) und studierte Design Thinking an der HPI d.school in Potsdam.

Das Studio De Schutter zeigt, dass es beim architektonischen Lichtdesign darum geht, Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu schaffen. Für Studio De Schutter geht es beim Lichtdesign darum, eindrucksvolle Umgebungen zu schaffen, die das Leben der Menschen positiv beeinflussen. Der Benutzer steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes und deshalb lassen sie und ihr Team sich nicht durch konventionelle Beleuchtungsstandards einschränken. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die Vision des Projekts und die Nutzerbedürfnisse zu verstehen und sie mit Licht zu akzentuieren. Das Studio De Schutter hat kreative Lichtlösungen für Arbeitsumgebungen, Lichtkunstinstallationen und kundenspezifische Leuchten in seinem Portfolio. Heute ist es ein vierköpfiges Team von internationalen Power-Frauen, die sich alle leidenschaftlich damit, wie Licht den Raum, die Erfahrungen und Emotionen formt, beschäftigt.

Sabine De Schutter lehrt an der Hochschule Wismar und ist Botschafterin für Women in Lighting (https://womeninlighting.com) in Deutschland.

https://www.studiodeschutter.com
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