Relux Lichtplanung: Wie Simulationen gute Planung unterstützen

Relux Lichtplanung

Eine Lichtberechnung kann zeigen, dass auf einer Arbeitsfläche genügend Lux ankommen.

Sie kann zeigen, wie gleichmäßig Licht verteilt ist. Wo Blendung kritisch werden könnte. Wie sich Tageslicht im Modell verhält.

Aber sie beantwortet eine andere Frage nicht automatisch: Ist das überhaupt die richtige Lichtidee für diesen Raum?

Die eigentliche Rolle der Simulation Relux sollte eine Lichtidee prüfen. Nicht die Lichtidee ersetzen.

Gute Lichtplanung beginnt nicht mit einem Berechnungsraster.

Sie beginnt mit Nutzung, Architektur, Materialien, Blickrichtungen, Tageslicht und der Frage, welche Bereiche eines Raumes überhaupt visuelle Priorität bekommen sollen.

Erst danach wird Simulation wirklich interessant.

Sie macht Annahmen messbar.

Und manchmal ist ihr wertvollstes Ergebnis nicht die Bestätigung – sondern der Hinweis, dass eine Idee noch nicht funktioniert.

Was Relux eigentlich berechnet

ReluxDesktop ist eine professionelle Software für die Planung und Simulation von Kunstlicht, Tageslicht und Sensorik.

Räume, Leuchten, Geometrien und Berechnungsflächen werden als digitales Modell aufgebaut. Auf dieser Grundlage lassen sich lichttechnische Werte berechnen, Varianten vergleichen und Ergebnisse dokumentieren.

01 · Kunstlicht Leuchten im Raum

Photometrische Daten und Raumgeometrie bilden die Basis für die Berechnung der künstlichen Beleuchtung.

02 · Tageslicht Fenster, Himmel, Verschattung

Tageslicht lässt sich gemeinsam mit Öffnungen, Geometrie und äußeren Hindernissen untersuchen.

03 · Messwerte Mehr als horizontale Lux

Je nach Aufgabe können horizontale, vertikale, zylindrische und weitere lichttechnische Größen relevant werden.

04 · Workflow CAD und BIM

Modelle und Planungsdaten können in digitale Architektur- und BIM-Prozesse eingebunden werden.

Das Modell berechnet.
  • Geometrie
  • Leuchtenpositionen
  • photometrische Daten
  • Reflexionsannahmen
  • Berechnungsflächen
  • definierte Randbedingungen
Der Raum wird erlebt.
  • Blickrichtungen
  • Materialität
  • Kontraste
  • Gesichter
  • Reflexionen
  • Bewegung und Nutzung
Eine Simulation ist kein digitaler Beweis, dass ein Raum gut beleuchtet ist. Sie ist ein präzises Modell bestimmter Annahmen.
Input entscheidet über Output Ein präzises Ergebnis kann auf einer falschen Annahme basieren.

Die Zahl hinter dem Komma sieht objektiv aus.

Das bedeutet noch nicht, dass das Modell die Realität richtig beschreibt.

Geometrie Ist der Raum wirklich so?

Deckenhöhen, Nischen, Einbauten und Möblierung beeinflussen die Berechnung und dürfen nicht beliebig vereinfacht werden.

Material Welche Flächen reflektieren?

Helle und dunkle Oberflächen schicken unterschiedlich viel Licht zurück in den Raum. Materialannahmen sind deshalb Teil der Berechnung.

Leuchte Welche Optik ist wirklich geplant?

Eine Leuchtenfamilie kann mit unterschiedlichen Abstrahlwinkeln völlig unterschiedliche Ergebnisse erzeugen.

Messfläche Wo wird überhaupt gemessen?

Ein Wert ist nur sinnvoll, wenn die Berechnungsfläche zur tatsächlichen Sehaufgabe und Nutzung passt.

Nutzung Was passiert später hier?

Ein Besprechungstisch, eine Ausstellung, ein Arbeitsplatz und ein Durchgang stellen nicht dieselben Anforderungen.

Szene Welcher Zustand wird gerechnet?

Volllast allein beschreibt einen Raum mit dimmbaren Szenen und unterschiedlichen Nutzungen nur sehr eingeschränkt.

Ein Arbeitsplatz zeigt gut, warum Lux allein zu wenig ist

Stellen wir uns einen Büroraum vor.

Die Berechnungsfläche auf dem Schreibtisch erreicht den gewünschten Wert. Die Gleichmäßigkeit stimmt. Technisch sieht alles sauber aus.

Trotzdem kann der Raum schlecht funktionieren.

Die Wand hinter dem Bildschirm ist sehr dunkel. Gesichter in Videokonferenzen werden nur von oben beleuchtet. Auf dem Monitor entstehen Reflexionen. Der Raum wirkt flach, weil jede Fläche ähnlich hell ist.

Die horizontale Beleuchtungsstärke beantwortet nur eine von mehreren Fragen.

The Loop in Düsseldorf mit differenzierter Lichtplanung für Arbeitsplatz und Eventnutzung
The Loop · Düsseldorf — ein Arbeitsplatz ist mehr als eine horizontale Berechnungsfläche. Vertikale Flächen, Gesichter, unterschiedliche Nutzungen und die Balance zwischen Arbeits- und Eventlicht verändern die Anforderungen an die Planung.
Messbar ist nicht gleich vollständig Der Bildschirm zeigt Werte. Der Planer muss entscheiden, welche davon relevant sind.
Horizontal Arbeitsfläche
Vertikal Wände / Gesichter
Uniformity Verteilung
Glare Blickrichtung
Daylight Fensterzone

Nicht jede Kennzahl ist in jedem Raum gleich wichtig.

In einem Büro kann Blendung entscheidend sein. In einer Galerie vielleicht die vertikale Beleuchtung. In einer Lobby die Beziehung zwischen Boden, Wand und Gesicht.

Professionelle Simulation beginnt deshalb vor der Berechnung mit der Auswahl der richtigen Fragestellung.

Falschfarben sind kein Design – aber ein hervorragendes Diagnosewerkzeug

Falschfarbendarstellungen gehören zu den nützlichsten Werkzeugen einer Lichtsimulation.

Statt einen Raum möglichst realistisch aussehen zu lassen, zeigen sie sehr direkt, wo Beleuchtungsstärken steigen oder abfallen.

Damit lassen sich beispielsweise Bereiche entdecken, die in einer fotorealistischen Darstellung leicht übersehen werden:

Diagnose 01
Hotspots

Einzelne Bereiche erhalten deutlich mehr Licht als benötigt und ziehen möglicherweise unnötig Aufmerksamkeit auf sich.

Diagnose 02
Abfallende Randzonen

Ein Mittelwert kann gut aussehen, obwohl relevante Randbereiche deutlich schwächer beleuchtet werden.

Diagnose 03
Zu viel Gleichmäßigkeit

Eine sehr homogene Verteilung kann funktional richtig sein – gestalterisch aber jede visuelle Hierarchie aus dem Raum nehmen.

Diagnose 04
Falsche Positionierung

Die Darstellung macht sichtbar, wenn Licht dort landet, wo die tatsächliche Nutzung es kaum benötigt.

Tageslicht in Relux Tageslicht ist keine Leuchte mit sehr hoher Leistung.

Es kommt aus einem komplexen Himmelsraum, wird durch Fenster geführt, von Geometrien verschattet und von Oberflächen reflektiert.

Deshalb ist eine Tageslichtsimulation wesentlich mehr als das Einzeichnen eines Fensters.

Öffnungen

Fenster und Oberlichter bestimmen, wo Tageslicht überhaupt in das Modell eintreten kann.

Außenraum

Nachbargebäude, Vorsprünge und andere Geometrien können Tageslicht verschatten oder beeinflussen.

Innenraum

Materialien und Raumgeometrie bestimmen mit, wie sich eintretendes Licht anschließend im Gebäude verteilt.

Gerade Bildungsräume zeigen, warum Tageslicht und Kunstlicht zusammen gerechnet werden sollten

In einem Raum mit großen Fenstern kann morgens eine völlig andere Situation entstehen als am Nachmittag.

Liegt eine Arbeits- oder Spielfläche direkt am Fenster, muss dort nicht zwangsläufig dieselbe Kunstlichtleistung laufen wie tief im Raum.

Eine Simulation kann helfen, solche Unterschiede sichtbar zu machen und sinnvolle Zonen für Leuchten und Steuerung zu entwickeln.

Das Ziel ist nicht, Tageslicht mit Kunstlicht zu überstimmen.

Das Ziel ist zu verstehen, wann Kunstlicht überhaupt etwas ergänzen muss.

Kita Mittenwalde mit Tageslicht und künstlicher Beleuchtung
Kita Mittenwalde — beim Projekt gehörten Tageslichtstudien zum Scope von Studio De Schutter. Tageslicht und Kunstlicht wurden als zusammenhängendes System betrachtet, statt unabhängig voneinander geplant zu werden.
Norm versus Raum Normgerecht ist eine Voraussetzung. Kein Gestaltungskonzept.

Eine Berechnung kann nachweisen, dass definierte Anforderungen erreicht werden.

Beleuchtungsstärke Zeigt, wie viel Licht auf einer definierten Fläche ankommt.
Gleichmäßigkeit Beschreibt die Verteilung innerhalb einer betrachteten Fläche.
Blendung Hilft, kritische Situationen für bestimmte Blickrichtungen zu bewerten.
Vertikales Licht Kann für Gesichter, Wände, Regale, Ausstellungen und räumliche Lesbarkeit entscheidend sein.
Gestalterische Hierarchie Muss weiterhin durch Planung definiert werden. Kein Normwert entscheidet automatisch, was der wichtigste Bereich des Raumes ist.
Ein Raum kann technisch gleichmäßig und normgerecht beleuchtet sein – und trotzdem genau deshalb völlig spannungslos wirken.
Materialien gehören in die Berechnung – und trotzdem bleibt Materialwirkung physisch

Ein dunkler Boden verhält sich anders als ein heller. Sichtbeton anders als weiße Gipskartonflächen. Poliertes Metall anders als Holz.

Reflexionsannahmen beeinflussen das Rechenmodell.

Gleichzeitig lässt sich die vollständige Wirkung eines Materials nicht auf einen einzigen Reflexionswert reduzieren.

Struktur. Glanz. Farbe. Blickwinkel. Alterung. reale Oberflächenqualität.

Deshalb sind Berechnung, Visualisierung, Materialmuster und – bei kritischen Details – Mock-ups keine konkurrierenden Methoden.

Sie beantworten unterschiedliche Fragen.

Coreum Hotel mit Sichtbeton, Naturstein und differenzierter Lichtplanung
Coreum Hotel · Stockstadt am Rhein — Sichtbeton, Naturstein, Holz und unterschiedliche Leuchten verändern gemeinsam die Lichtwirkung. Im gebauten Raum kommen zu den berechenbaren Größen reale Materialoberflächen, Szenen und das Fine-Tuning hinzu.
ReluxDesktop 2026.2 Eine schöne Visualisierung und eine belastbare Berechnung sind nicht dasselbe.
Berechnung

Sie basiert auf Geometrie, photometrischen Daten, Materialien, Messflächen und definierten Randbedingungen. Ihr Wert liegt in der technischen Überprüfung.

Visualisierung

Sie hilft, eine Idee zu kommunizieren und räumliche Zusammenhänge verständlich zu machen. Die aktuelle Relux-Version bietet dafür unter anderem KI-gestützte Bildgenerierung.

Das eine sollte niemals als Beweis für das andere gelesen werden.

Ein überzeugendes Rendering kann ein technisch problematisches Konzept schön darstellen. Und eine nüchterne Falschfarbengrafik kann ein sehr gutes Konzept präzise absichern.

Wann Relux besonders hilfreich wird Simulation lohnt sich dort, wo eine Entscheidung überprüfbar werden soll.
Arbeitsplätze

Beleuchtungsstärken, Verteilung, Blendung und vertikale Lichtanteile können systematisch untersucht werden.

Große offene Räume

Bei vielen Leuchten, Nutzungszonen und großen Abständen werden Zusammenhänge im Grundriss allein schnell schwer lesbar.

Tageslichtprojekte

Fenster, Oberlichter und Verschattungen können früh in die Planung einbezogen werden.

Variantenvergleich

Unterschiedliche Optiken, Positionen oder Leuchtenanordnungen lassen sich unter vergleichbaren Bedingungen gegenüberstellen.

Außenbereiche

Reichweiten, Beleuchtungsstärken und unerwünschte Lichtanteile können vor der Installation überprüft werden.

Not- und Sicherheitsbeleuchtung

Normative Anforderungen und definierte Flucht- oder Sicherheitsbereiche lassen sich rechnerisch dokumentieren.

Sensorplanung

Erfassungsbereiche können bereits im digitalen Modell untersucht werden, statt erst nach der Installation problematische Lücken zu entdecken.

Bestandsgebäude

Bei Umbauten hilft ein Modell, vorhandene Geometrien und neue Lichtlösungen systematisch miteinander zu vergleichen.

Die sinnvollste Reihenfolge ist nicht: Modellieren, rechnen, fertig

Simulation sollte Teil eines iterativen Prozesses sein.

01
Frage definieren

Was muss überhaupt überprüft werden? Beleuchtungsstärke, Blendung, Tageslicht, eine Wandfläche, ein Arbeitsplatz oder eine konkrete Variante?

02
Modell aufbauen

Nur die Geometrie und Details modellieren, die für die Fragestellung relevant sind – aber diese dafür korrekt.

03
Annahmen festlegen

Materialien, Reflexionswerte, Leuchten, Nutzungsprofile, Berechnungsflächen und Szenen bewusst definieren.

04
Berechnen

Ergebnisse nicht nur nach Mittelwerten beurteilen, sondern Verteilung, Randbereiche, Blickrichtungen und ungewöhnliche Ausschläge lesen.

05
Entwurf verändern

Position, Optik, Leistung oder Lichtstrategie anpassen und erneut prüfen. Genau hier entsteht der eigentliche Mehrwert der Simulation.

06
Im Raum überprüfen

Kritische Details bemustern und nach Fertigstellung Ausrichtung, Dimmwerte und Szenen im gebauten Raum feinjustieren.

Manche Dinge gehören trotzdem in einen Mock-up

Simulation ist besonders stark bei Fragen, die sich eindeutig modellieren und messen lassen.

Schwieriger wird es dort, wo Material, Reflexion, Blickwinkel und räumlicher Eindruck sehr eng zusammenkommen.

Eine glänzende Baroberfläche. Eine Sonderleuchte. Eine sehr niedrige Lichtquelle. Ein komplexer Deckenaufbau.

Hier kann ein 1:1-Test eine andere Art von Sicherheit liefern.

Die professionelle Entscheidung lautet deshalb nicht Simulation oder Mock-up.

Sondern: Welche Methode beantwortet diese konkrete Frage am zuverlässigsten?

Le big TamTam in Hamburg mit komplexer Gastronomie- und Eventbeleuchtung
Le big TamTam · Hamburg — bei komplexen Projekten ergänzen sich digitale Planung und physische Tests. Für die zentrale Bar wurde bei diesem Projekt beispielsweise ein Teilbereich im Maßstab 1:1 bemustert.
Relux kann sehr präzise prüfen
  • Beleuchtungsstärken
  • Lichtverteilungen
  • definierte Blendkriterien
  • Tageslichtsituationen
  • Varianten
  • Berechnungsflächen
  • Sensorbereiche
  • normative Anforderungen
Lichtplanung muss weiterhin entscheiden
  • Was soll zuerst gesehen werden?
  • Welche Flächen dürfen dunkel bleiben?
  • Wie viel Kontrast braucht der Raum?
  • Welche Lichtquelle darf sichtbar sein?
  • Wie reagiert Licht auf Material?
  • Welche Szene passt zur Nutzung?
  • Wie fügt sich Licht in Architektur ein?
  • Was fühlt sich im realen Raum richtig an?
Relux oder DIALux?

Diese Frage wird bei Lichtplanungssoftware häufig gestellt.

Beide Systeme werden professionell für Lichtberechnungen eingesetzt und bieten umfangreiche Werkzeuge für unterschiedliche Planungsaufgaben.

In der Praxis ist die wichtigere Frage häufig nicht, welches Programm theoretisch „besser“ ist.

Entscheidend ist: Kann der Planer das jeweilige Werkzeug sicher bedienen? Sind die benötigten Daten vorhanden? Passt es zum CAD- oder BIM-Workflow? Und werden die Ergebnisse fachlich richtig interpretiert?

Die Software berechnet nicht die Qualität des Planers. Sie macht seine Annahmen sichtbar.
Checkliste Typische Fehler bei Relux Lichtplanung
Mit der Berechnung beginnen, bevor das Lichtkonzept klar ist
Nur den durchschnittlichen Luxwert betrachten
Material- und Reflexionsannahmen ungeprüft übernehmen
Eine falsche oder irrelevante Berechnungsfläche auswerten
Vertikale Flächen vollständig ignorieren
Blickrichtungen bei Blendung nicht berücksichtigen
Tageslicht und Kunstlicht getrennt denken
Nur den maximalen Beleuchtungszustand simulieren
Eine fotorealistische Visualisierung mit einem Nachweis verwechseln
Varianten nicht unter denselben Bedingungen vergleichen
Simulation als Ersatz für Mock-ups verwenden
Nach Fertigstellung auf Fine-Tuning verzichten
Der vielleicht wichtigste Einsatz von Simulation: früh einen Fehler entdecken

Eine zusätzliche Leuchte auf der Baustelle ist teuer.

Ein anderer Abstrahlwinkel im digitalen Modell ist es nicht.

Genau deshalb sollte Relux nicht erst am Ende eingesetzt werden, um einen bereits abgeschlossenen Entwurf zu dokumentieren.

Der größere Wert entsteht während des Entwerfens.

Eine Variante rechnen. Ergebnis lesen. Annahme hinterfragen. Entwurf verändern. Noch einmal rechnen.

Simulation wird dann nicht zum Nachweis der Planung, sondern zu einem aktiven Teil des Denkprozesses.

Aus der Praxis Gebaute Räume erinnern daran, was hinter den Zahlen liegt.
The Loop

Arbeitsplatz, Showroom und Eventfläche mit unterschiedlichen Lichtanforderungen und programmierbaren Szenen.

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Kita Mittenwalde

Tageslichtstudien, unterschiedliche Nutzungsbereiche und Lichtplanung aus der Perspektive der tatsächlichen Nutzer.

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Coreum Hotel

Materialität, unterschiedliche Szenen und Fine-Tuning im gebauten Hospitality-Projekt.

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Le big TamTam

Komplexe Gastronomie- und Eventnutzung mit unterschiedlichen Lichtzuständen und 1:1-Mock-up.

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Häufig gestellte Fragen Relux Lichtplanung
Was ist Relux?

ReluxDesktop ist eine Software für professionelle Licht- und Sensorplanung. Sie kann unter anderem Kunstlicht, Tageslicht und unterschiedliche lichttechnische Größen simulieren und unterstützt CAD- und BIM-basierte Planungsprozesse.

Wofür wird Relux in der Lichtplanung eingesetzt?

Relux wird genutzt, um Beleuchtungskonzepte rechnerisch zu überprüfen, Varianten zu vergleichen, Beleuchtungsstärken und Verteilungen zu analysieren sowie Ergebnisse zu dokumentieren. Je nach Projekt können auch Tageslicht, Blendung, Sensorik oder Sicherheitsbeleuchtung relevant sein.

Kann Relux ein Lichtkonzept erstellen?

Die Software kann Berechnungen und Simulationen unterstützen, entscheidet aber nicht automatisch über die gestalterische Lichtstrategie. Welche Bereiche betont, zurückgenommen oder unterschiedlich beleuchtet werden sollen, bleibt eine planerische Entscheidung.

Was ist bei einer Relux Berechnung besonders wichtig?

Geometrie, Materialien, Reflexionsannahmen, photometrische Leuchtendaten, Berechnungsflächen und Nutzung müssen sinnvoll definiert sein. Ein technisch präzises Ergebnis ist nur so aussagekräftig wie die Annahmen des zugrunde liegenden Modells.

Kann Relux Tageslicht berechnen?

Ja. ReluxDesktop unterstützt Tageslichtberechnungen. Dabei können unter anderem Fenster, Oberlichter, Himmelsmodelle sowie modellierte äußere Verschattungen und Reflexionen berücksichtigt werden.

Reicht eine gute Lux-Berechnung für gute Lichtplanung aus?

Nein. Beleuchtungsstärken sind ein wichtiger Teil der technischen Planung, beschreiben aber nicht vollständig Kontrast, Materialwirkung, räumliche Hierarchie, Blickrichtungen, Szenen und die tatsächliche Nutzung eines Raumes.

Was ist besser: Relux oder DIALux?

Beide Programme werden professionell für Lichtberechnungen eingesetzt. Welche Software besser zum Projekt passt, hängt unter anderem vom Workflow, den benötigten Funktionen, vorhandenen Daten und der Erfahrung des Planers ab. Entscheidend bleibt die fachgerechte Modellierung und Interpretation der Ergebnisse.

Ersetzt eine Relux Simulation einen Mock-up?

Nicht immer. Simulationen sind sehr stark bei berechenbaren Größen und Variantenvergleichen. Bei kritischen Materialien, Reflexionen, Sonderleuchten oder ungewöhnlichen Blickwinkeln können physische Bemusterungen zusätzliche Erkenntnisse liefern.

Technischer Hinweis: Funktionen und Softwareumfang von ReluxDesktop entwickeln sich kontinuierlich weiter. Dieser Beitrag beschreibt den Planungsansatz und ausgewählte Funktionen auf Basis des aktuellen ReluxDesktop-Standes 2026. Weiterführende technische Informationen: ReluxDesktop, Tageslichtberechnung in ReluxDesktop und ReluxDesktop 2026.2.
Gute Simulation beginnt mit der richtigen Frage.

Studio De Schutter verbindet lichttechnische Planung mit architektonischem Denken.

Konzepte entwickeln. Annahmen überprüfen. Varianten vergleichen. Details bemustern. Den gebauten Raum feinjustieren.

Berechnung liefert Sicherheit. Die Entscheidung über die Lichtqualität bleibt Teil der Planung.

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Sabine De Schutter

Founded in Berlin in 2015 by Belgian born Sabine De Schutter, Studio De Schutter reflects the strong belief that architectural lighting design is much more than just lighting up the built environment.

As independent lighting designers, the studio's focus is on user-centred design, because design is about creating meaningful spaces that positively affect people's lives. Studio De Schutter work focuses on creative lighting for working spaces, custom fixtures for heritage buildings to workshops and installations for public space.The studio's motto = #creativityisourcurrency

Sabine teaches at the HPI d.school, Hochschule Wismar, is an IALD member and the ambassador for Women in Lightingin Germany.

Studio De Schutter wurde 2015 von der in Belgien geborenen Sabine De Schutter (*1984) in Berlin gegründet. Die in Berlin lebende Designerin studierte Innenarchitektur in Antwerpen und Barcelona, hat einen zweiten Master-Abschluss in architektonischem Lichtdesign (HS Wismar) und studierte Design Thinking an der HPI d.school in Potsdam.

Das Studio De Schutter zeigt, dass es beim architektonischen Lichtdesign darum geht, Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu schaffen. Für Studio De Schutter geht es beim Lichtdesign darum, eindrucksvolle Umgebungen zu schaffen, die das Leben der Menschen positiv beeinflussen. Der Benutzer steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes und deshalb lassen sie und ihr Team sich nicht durch konventionelle Beleuchtungsstandards einschränken. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die Vision des Projekts und die Nutzerbedürfnisse zu verstehen und sie mit Licht zu akzentuieren. Das Studio De Schutter hat kreative Lichtlösungen für Arbeitsumgebungen, Lichtkunstinstallationen und kundenspezifische Leuchten in seinem Portfolio. Heute ist es ein vierköpfiges Team von internationalen Power-Frauen, die sich alle leidenschaftlich damit, wie Licht den Raum, die Erfahrungen und Emotionen formt, beschäftigt.

Sabine De Schutter lehrt an der Hochschule Wismar und ist Botschafterin für Women in Lighting (https://womeninlighting.com) in Deutschland.

https://www.studiodeschutter.com
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