Hotelbeleuchtung als Markenerlebnis
Du wirst dich nicht an den Lux-Wert eines Hotels erinnern.
Du erinnerst dich daran, wie es sich angefühlt hat.
Hotelbeleuchtung ist kein Hintergrund. Sie ist Atmosphäre, Haltung, Identität. Sie entscheidet, ob ein Ort ruhig oder hektisch wirkt, großzügig oder distanziert, intim oder anonym. Und sie tut das leise. Fast unsichtbar.
Genau darin liegt ihre Stärke.
Licht ist der erste Markenkontaktpunkt.
Vor dem Check-in.
Vor dem Zimmer.
Vor dem Service.
Licht ist das Erste, was Gäste wahrnehmen.
Eine Hotelmarke, die Licht versteht, dekoriert keine Räume. Sie inszeniert Emotionen. Der Eingang ist nicht heller, weil er hell sein muss. Er ist heller, weil er Ankommen signalisiert. Sicherheit. Orientierung. Willkommen.
Licht beantwortet die unausgesprochene Frage:
„Bin ich hier richtig?“
Die Lobby: Selbstbewusstsein statt Spektakel
Viele Hotels versuchen, durch Größe zu beeindrucken. Höhe. Objekte. Überdimensionierte Kronleuchter, die sofort Aufmerksamkeit verlangen. Das Ergebnis ist oft visuelle Unruhe statt Klarheit.
Echtes Selbstbewusstsein verhält sich anders.
Selbstbewusste Hotelbeleuchtung setzt nicht auf Spektakel. Sie arbeitet mit der Architektur, nicht gegen sie. Vertikale Flächen werden zu Lichtträgern. Wände werden sanft ausgewaschen und machen Proportionen und Materialien sichtbar. Die Decke tritt zurück. Der Raum beginnt zu atmen.
• Vertikales Licht erzeugt Würde und räumliche Ruhe
• Reduzierte Blendung schafft Vertrauen und Komfort
• Dunkelheit wird bewusst eingesetzt, um das Wesentliche zu rahmen
Bilder: Hotel Coreum, designed von Studio de Schutter
Gästezimmer: Wenn Marke persönlich wird
Das Hotelzimmer ist der Ort, an dem Markenerlebnis real wird. Nicht mehr inszeniert, nicht mehr geteilt. Es ist der intimste Raum des gesamten Hotels, und Licht wird hier über Stunden erlebt – nicht über Sekunden.
Im Zimmer betrachten Gäste kein Konzept. Sie leben darin.
Beleuchtung muss sich realen Situationen anpassen. Ankommen nach einer langen Reise. Auspacken mit halb geöffnetem Koffer. Spät abends noch E-Mails beantworten. Im Bett lesen. Kurz um 3 Uhr morgens aufwachen. Leise vor Sonnenaufgang gehen. Jeder Moment verlangt eine andere Lichtqualität.
Eine einzige Lichtstimmung kann diesen Rhythmus niemals tragen.
• Szenenbasierte Beleuchtung ersetzt technische Schaltlogik
• Indirektes Licht schafft Ruhe und reduziert visuellen Stress
• Präzises Licht unterstützt Lesen, Arbeiten und Orientierung
Gute Zimmerbeleuchtung gibt Gästen Kontrolle, ohne dass sie darüber nachdenken müssen. Intuitive Szenen, klare Hierarchien, sanfte Übergänge. Der Raum reagiert, statt Erklärungen zu verlangen.
Die beste Hotelzimmerbeleuchtung verschwindet. Nicht, weil sie keinen Charakter hat. Sondern weil sie jeden Moment mühelos unterstützt.
Das persönlichste Markenerlebnis im Hotel ist nicht das, was man zuerst sieht, sondern das, was einen still durch die Nacht begleitet.
Badezimmer: Intimität und Präzision
Hotelbadezimmer sind zutiefst persönliche Räume. Mehr als jeder andere Raum konfrontieren sie den Gast mit sich selbst. Spiegel zeigen jedes Detail. Licht formt Wahrnehmung. Stimmung. Selbstsicherheit.
Licht ist hier niemals neutral.
Ist das Licht zu kalt, wirkt der Raum klinisch und unbarmherzig. Ist es zu warm, fühlt es sich künstlich an – fast unehrlich. Das Gleichgewicht ist sensibel und entscheidend.
Gutes Badezimmerlicht konzentriert sich auf vertikale Beleuchtung rund um den Spiegel. Gesichter werden gleichmäßig ausgeleuchtet, Schatten gemildert, Kontraste reduziert. Ein zurückhaltendes Umgebungslicht sorgt für Orientierung, ohne zu dominieren. Die Farbwiedergabe ist klar, ruhig und vertrauenswürdig.
• Sanft modelliertes Licht für eine realistische Spiegelung
• Umgebungslicht für räumlichen Komfort
• Ausgewogene Lichttöne, die schmeicheln, ohne zu verfälschen
In Hotelbadezimmern macht Licht mehr, als Dinge sichtbar zu machen. Es prägt, wie Gäste sich selbst sehen.
Und dieser Einfluss auf das eigene Wohlbefinden wiegt oft schwerer als jede Oberfläche, jedes Material oder Objekt im Raum.
Im Badezimmer dekoriert Licht nicht den Raum. Es bestimmt, wie wohl man sich mit sich selbst fühlt.
Flure: Orientierung und Sicherheit
Hotelkorridore sind Übergangsräume – und dennoch prägen sie das Gefühl von Komfort stärker als fast jeder andere Bereich. Gäste bewegen sich hier oft allein, spät in der Nacht, manchmal halb wach, mit Gepäck oder auf der Suche nach ihrem Zimmer. Licht entscheidet, ob diese Momente ruhig oder unangenehm wirken.
Licht ist hier niemals zweitrangig.
Sind Flure zu hell, wirken sie endlos und institutionell. Sind sie zu dunkel, fühlen sie sich unsicher und desorientierend an. Das richtige Maß liegt in Klarheit ohne Bloßstellung, in Führung ohne Dominanz.
• Lichtverteilung, die Orientierung unterstützt
• Rhythmische Beleuchtung für intuitive Wegführung
• Kontrollierte Kontraste zur Wahrung von Ruhe
In Hotelkorridoren tut Licht mehr, als Verkehrsflächen zu beleuchten. Es gibt Gästen Sicherheit und begleitet sie durch das Gebäude.
Und dieses leise Gefühl von Orientierung und Geborgenheit prägt das Gesamterlebnis oft stärker, als Gästen bewusst ist.
In Hotelfluren geht es beim Licht nicht um Sichtbarkeit. Es geht um Sicherheit, Richtung und das beruhigende Gefühl, sich entspannt durch den Raum bewegen zu können.
Licht als Erinnerung
Mit Studio De Schutter zu arbeiten bedeutet, sich für einen Partner zu entscheiden, der Licht als Teil einer größeren Geschichte versteht – nicht als isolierte Ebene. Unser Ansatz beginnt immer mit dem Zuhören: dem Ort, der Architektur, dem Betreiber und letztlich dem zukünftigen Gästeerlebnis.
Wir übersetzen Markenwerte in räumliche Atmosphäre und emotionale Klarheit. Jedes Projekt wird ganzheitlich entwickelt – vom ersten Konzept bis zum langfristigen Betrieb. Wir denken in Abfolgen statt in einzelnen Räumen. In Übergängen statt in isolierten Momenten. So entsteht Licht, das sich im gesamten Hotel stimmig, intuitiv und zeitlos anfühlt.
Bei Studio De Schutter gehen technische Präzision und emotionale Intelligenz Hand in Hand. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Wartung werden von Anfang an mitgedacht, sodass Lichtkonzepte langfristig relevant und effizient bleiben. Das Ergebnis ist Licht, das nicht dominiert, sondern definiert.
Weitere Case Studies: Hotel Coreum, Hotel zur Amtspforte
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