Kita Beleuchtung: Wie Licht Orientierung, Ruhe und Aktivität unterstützt

Kita Beleuchtung

In einer Kita passiert innerhalb weniger Stunden fast alles, was Licht leisten können muss.

Ankommen. Spielen. Malen. Essen. Toben. Zur Ruhe kommen.

Und genau deshalb ist Kita Beleuchtung keine kleinere Version von Schulbeleuchtung.

Kinder bewegen sich anders durch Räume. Sie sitzen häufiger am Boden. Sie schauen häufiger nach oben. Sie wechseln innerhalb weniger Minuten zwischen hoher Aktivität und Rückzug.

Ein gutes Lichtkonzept muss diese Wechsel unterstützen – ohne den Raum ständig mit Licht zu erklären.

Der Perspektivwechsel Planen Sie eine Kita nicht aus 1,70 Metern Augenhöhe.

Was für einen Erwachsenen blendfrei aussieht, kann für ein Kind direkt im Blickfeld liegen.

Ein Kind sitzt auf einem Teppich. Liegt auf dem Rücken. Klettert. Schaut in einen Oberlichtausschnitt. Bewegt sich unmittelbar unter einer Leuchte.

Die relevanten Blickrichtungen sind deshalb viel vielfältiger als in einem Büro oder Klassenzimmer.

Boden Sitzhöhe

Lichtquellen und Reflexionen müssen auch aus sehr niedrigen Blickpositionen angenehm bleiben.

Decke Blick nach oben

Die Decke ist für Kinder wesentlich häufiger Teil des direkten Sichtfeldes.

Bewegung Viele Winkel

Gute Entblendung darf nicht nur aus einer festen Arbeitsplatzposition funktionieren.

Ruhe Andere Bedürfnisse

Ein Raum für Rückzug braucht eine andere Helligkeitsverteilung als eine aktive Bewegungszone.

Kindgerecht bedeutet nicht automatisch bunt

Bei Räumen für Kinder entsteht schnell der Impuls, Leuchten selbst zu Figuren, Wolken oder anderen Motiven zu machen.

Das kann funktionieren. Es ist aber nicht notwendig.

Interessanter können einfache Formen sein, die nicht bereits vorgeben, was ein Kind darin sehen soll.

Kreis. Linie. Punkt. Fläche.

In der Kita Mittenwalde hat Studio De Schutter bewusst auf figurative Darstellungen verzichtet.

Stattdessen werden einfache geometrische Formen spielerisch angeordnet. So entsteht ein kindlicher Charakter, ohne dass die Beleuchtung wie Dekoration aus einer Themenwelt funktioniert.

Kindgerechte Beleuchtung muss nicht kindlich aussehen. Sie muss aus Sicht eines Kindes funktionieren.
Kita Mittenwalde mit spielerischer architektonischer Beleuchtung von Studio De Schutter
Kita Mittenwalde · Töpchin — einfache geometrische Formen und bewusst angeordnete Leuchten erzeugen einen spielerischen Charakter, ohne den Raum mit kindlichen Motiven zu überladen. Fotos: Andrew Alberts.
Aktivität und Ruhe Eine Kita braucht nicht einen Lichtzustand. Sie braucht Unterschiede.

Gruppenräume werden häufig über viele Stunden für sehr unterschiedliche Situationen genutzt.

Basteln braucht gute Sicht. Freies Spiel braucht Orientierung. Vorlesen braucht keine maximale Allgemeinhelligkeit. Rückzug verträgt deutlich ruhigere Lichtverhältnisse.

Wird alles gleichmäßig auf ein einziges Beleuchtungsniveau gebracht, verschwinden genau diese Unterschiede.

Deshalb sollten bereits im Konzept unterschiedliche Lichtaufgaben getrennt werden:

  • funktionales Grundlicht für aktive Nutzung
  • ruhigeres Licht für Rückzugsbereiche
  • vertikales Licht für Wände und Raumgrenzen
  • gezielte Beleuchtung für Tische und kreative Tätigkeiten
  • separate Gruppen für Tageslichtzonen

Der Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe wird leichter, wenn nicht jede Situation unter demselben Licht stattfindet.

Ein häufig unterschätztes Detail Wände sind in einer Kita fast wichtiger als noch mehr Licht auf dem Boden.

Kinder bewegen sich nah an Oberflächen. Zeichnungen hängen an Wänden. Türen und Raumgrenzen müssen intuitiv erkennbar sein.

Gleichzeitig beeinflussen helle vertikale Flächen stark, wie offen und verständlich ein Raum wirkt.

In Mittenwalde wurde deshalb besonderes Augenmerk auf die Beleuchtung der Wände gelegt.

Das hat einen einfachen Effekt: Die Dimensionen des Raumes werden lesbarer, ohne dass zwangsläufig immer mehr Licht von der Decke kommen muss.

Ein Raum kann visuell heller wirken, obwohl nicht jede Bodenfläche maximal beleuchtet wird.

Gruppenbereich der Kita Mittenwalde mit spielerisch angeordneten Leuchten und beleuchteten Wandflächen
Kita Mittenwalde — Tageslicht, Wandflächen und Kunstlicht werden nicht als getrennte Systeme behandelt. Entscheidend ist, welche Aufgabe das Licht zu welcher Tageszeit übernimmt.
Tageslicht Erst schauen, was die Sonne bereits macht.

Gerade in einer Kita ist Tageslicht nicht einfach kostenloses Grundlicht.

Es verändert sich. Es erzeugt Schatten. Es wandert durch den Raum. Es macht Tageszeit sichtbar.

Die Kunstlichtplanung sollte deshalb nicht permanent gegen Tageslicht arbeiten.

In der multifunktionalen Spieldiele in Mittenwalde werden die Oberlichter durch kreisförmige Leuchten betont. Diese können getrennt von den Einbauspots geschaltet werden.

Dadurch kann das Kunstlicht dort ergänzt werden, wo es tatsächlich benötigt wird.

Eine getrennte Schaltgruppe klingt unspektakulär. Im Betrieb kann sie wichtiger sein als eine besonders aufwendige Leuchte.

Lichtfarbe muss zur Nutzung passen – nicht überall gleich sein

Eine einzige Farbtemperatur für das gesamte Gebäude ist einfach zu spezifizieren.

Sie ist aber nicht automatisch die beste Antwort.

In der Kita Mittenwalde wurde bewusst differenziert.

Das Herzstück des Gebäudes ist der gelbe Bewegungsraum mit seinem markanten Giebeldach. Dort hängt zentral im Giebel eine lineare Leuchte mit 4000 Kelvin.

Das etwas neutralere Licht unterstützt tagsüber den aktiven Charakter des Raumes und ergänzt das vorhandene Tageslicht.

In den übrigen Räumen wurde dagegen mit 3000 Kelvin gearbeitet.

Wärmer. Ruhiger. Näher an den Bereichen, in denen sich Kinder länger aufhalten oder zurückziehen.

Die interessante Frage lautet also nicht: Welche Lichtfarbe braucht eine Kita?

Sondern: Welche Lichtfarbe unterstützt die jeweilige Nutzung?

Bewegungsraum der Kita Mittenwalde mit zentraler linearer Leuchte im Giebeldach
Kita Mittenwalde — im zentralen Bewegungsraum arbeitet eine lineare Leuchte mit 4000 K. In den übrigen Räumen wurde mit wärmeren 3000 K geplant. Die Lichtfarbe folgt damit der Nutzung, statt pauschal über das gesamte Gebäude gleich zu bleiben.
Blendung Der schwierigste Blickwinkel ist vielleicht der, den Erwachsene fast nie einnehmen.

Auf dem Rücken liegend.

Direkt unter der Leuchte.

Vom Boden schräg nach oben.

Genau deshalb wurde die Beleuchtung in Mittenwalde aus unterschiedlichen Positionen auf Blendung geprüft – ausdrücklich auch aus Sicht der kleinsten Nutzer.

Für die Planung bedeutet das:

  • nicht nur stehende Erwachsenenpositionen prüfen
  • sichtbare Lichtquellen aus Bodenhöhe betrachten
  • Pendelleuchten außerhalb kritischer Bewegungs- und Blickbereiche positionieren
  • Reflexionen auf hellen Böden und Möbeloberflächen mitdenken
  • Leuchten kindersicher und außerhalb direkter Reichweite integrieren

Blendfreiheit ist in einer Kita keine einzelne UGR-Zahl. Sie ist auch eine Frage der tatsächlichen Körperpositionen.

Rückzug braucht nicht einfach „weniger Licht“

Eine dunklere Ecke ist noch kein guter Rückzugsbereich.

Entscheidend ist, wie Licht verteilt wird.

Ruhige Bereiche profitieren häufig von Licht, das nicht direkt aus einer dominanten Deckenquelle kommt.

In Mittenwalde wurden deshalb kleine Rückzugsorte mit beruhigender indirekter Beleuchtung geschaffen.

Der Unterschied ist subtil:

Das Licht ist vorhanden. Aber die Lichtquelle steht weniger im Mittelpunkt.

Der Bereich erhält eine eigene visuelle Grenze und unterscheidet sich von aktiveren Zonen.

Ruhe entsteht nicht dadurch, dass das Licht ausgeschaltet wird. Sie entsteht, wenn das Licht seine Rolle verändert.
Planung mit realem Budget Gute Kita Beleuchtung braucht nicht überall Sonderleuchten.

Öffentliche Bildungsprojekte haben Budgets. Das ist kein Nebenthema. Es ist Teil der Planungsaufgabe.

Standard dort, wo Standard funktioniert

In Mittenwalde wurden einfache, marktübliche Einbauleuchten eingesetzt und über ihre Anordnung räumlich interessanter gemacht.

Sonderlösung dort, wo sie wirklich etwas verändert

Für ausgewählte Bereiche entstanden sogenannte „Light Hacks“ – projektspezifische Lösungen aus kostengünstigen Standardkomponenten.

Ein Beispiel sind diffuse Leuchten auf farbigen Holzfaserplatten, die das wiederkehrende Motiv des Kreises aufnehmen.

Budgetoptimierung bedeutet damit nicht, überall dasselbe günstige Produkt einzusetzen. Sie bedeutet, Geld dort auszugeben, wo es räumlich tatsächlich einen Unterschied macht.

Detail der kindgerechten Beleuchtung in der Kita Mittenwalde
Kita Mittenwalde — wirtschaftliche Standardkomponenten werden dort individuell weitergedacht, wo eine projektspezifische Lösung tatsächlich Mehrwert schafft.
Ein Detail, das Kinder bemerken Licht darf auch überraschen.

Funktionale Beleuchtung muss in einer Kita nicht bedeuten, dass jede Lichtwirkung vorhersehbar ist.

In den Bädern der Gruppenräume wurden in Mittenwalde dichroitische Filter in die Oberlichter integriert.

Je nach Einfallswinkel verändert sich die Farbe des eintretenden Lichtes – von kühlerem Blau bis zu weicherem Rosa.

Das Detail erfüllt nicht die wichtigste technische Sehaufgabe des Gebäudes.

Und genau deshalb ist es interessant.

Kinder erleben Licht nicht nur als Helligkeit. Sie entdecken Veränderung.

Gute Planung darf dafür einzelne Momente reservieren – ohne daraus einen überladenen Themenpark zu machen.

Welche Lichtaufgaben sollte eine Kita getrennt lösen?
Aktivität

Ausreichendes, gut verteiltes Licht für Spielen, Basteln, Essen und andere aktive Tätigkeiten.

Ruhe

Zurückhaltendere Lichtverteilungen und indirektes Licht für Rückzug, Vorlesen und Entspannung.

Orientierung

Türen, Wände, Garderoben und Übergänge werden lesbar, ohne dass Flure maximal hell sein müssen.

Tageslicht

Kunstlicht ergänzt natürliche Helligkeit gezielt und lässt sich in sinnvollen Zonen separat steuern.

Vertikales Licht

Helle Wände unterstützen Raumverständnis, Ausstellungen von Kinderarbeiten und einen offenen Raumeindruck.

Spielerische Momente

Einzelne Lichtdetails können Neugier wecken, ohne die gesamte Beleuchtung dekorativ aufzuladen.

Checkliste Typische Fehler bei Kita Beleuchtung
  • die Kita wie ein kleines Klassenzimmer zu behandeln
  • nur aus Augenhöhe stehender Erwachsener zu planen
  • alle Räume mit derselben Lichtfarbe auszustatten
  • Aktivität und Ruhe unter demselben Lichtzustand abzubilden
  • nur horizontale Beleuchtungsstärken zu betrachten
  • Wände und vertikale Flächen zu dunkel zu lassen
  • Tageslicht und Kunstlicht unabhängig voneinander zu planen
  • jede kindgerechte Idee sofort in ein figuratives Motiv zu übersetzen
  • Pendelleuchten und sichtbare Lichtquellen aus Bodenhöhe nicht zu prüfen
  • Ruhebereiche lediglich dunkler statt anders zu beleuchten
  • Budgetoptimierung mit gestalterischer Beliebigkeit gleichzusetzen
  • Schaltgruppen und Bedienung unnötig kompliziert zu machen

Eine Kita braucht nicht möglichst viel Licht.

Sie braucht unterschiedliche Qualitäten für unterschiedliche Momente des Tages.

Eine praktische Prüfung vor der Ausführung

Gute Kita Beleuchtung lässt sich nicht nur am Grundriss beurteilen.

Gehen Sie den Raum aus mehreren Perspektiven durch:

  • stehend auf Augenhöhe eines Erwachsenen
  • sitzend auf einem Kinderstuhl
  • vom Boden aus
  • direkt unter den Leuchten
  • mit vollem Tageslichteintrag
  • am dunklen Wintermorgen nur mit Kunstlicht
  • im aktiven und im ruhigen Betriebszustand

Fragen Sie dabei nicht nur: Ist es hell genug?

Fragen Sie: Passt dieses Licht zu dem, was ein Kind genau hier gerade tut?

Projektbeispiel Kita Mittenwalde – Lichtplanung aus Kinderperspektive

Für die Kita „Gummibärchen“ in Mittenwalde entwickelte Studio De Schutter ein Lichtkonzept, das Tageslicht, funktionale Anforderungen, Rückzug und spielerische Elemente verbindet.

Einfache Standardleuchten werden bewusst angeordnet und an ausgewählten Stellen durch projektspezifische „Light Hacks“ ergänzt. Der Bewegungsraum erhält mit 4000 K eine andere Lichtqualität als die übrigen, mit 3000 K beleuchteten Bereiche. Oberlichter und Kunstlicht sind in sinnvollen Gruppen getrennt schaltbar.

Der wichtigste Planungsmaßstab blieb dabei nicht die Leuchte – sondern das Kind, das darunter spielt.

Das vollständige Projekt Kita Mittenwalde ansehen →

Projekt Kita Mittenwalde
Realisierung 2023
Größe 1.200 m²
Leistungsphasen LPH 1–8
Häufig gestellte Fragen Kita Beleuchtung richtig planen
Was ist bei der Beleuchtung einer Kita besonders wichtig?

Kita Beleuchtung sollte unterschiedliche Aktivitäten, Tageslicht, Blendfreiheit, Orientierung und Rückzug berücksichtigen. Besonders wichtig ist, Licht nicht nur aus der Perspektive stehender Erwachsener, sondern auch aus niedrigen Blickpositionen der Kinder zu prüfen.

Wie hell sollte eine Kita sein?

Technische Mindestanforderungen bilden die Grundlage, reichen für ein gutes Lichtkonzept aber nicht aus. Basteln, Spielen, Essen, Bewegung und Ruhe stellen unterschiedliche Anforderungen. Deshalb ist eine zonierte und steuerbare Beleuchtung sinnvoller als ein einziges Helligkeitsniveau für alle Situationen.

Welche Lichtfarbe eignet sich für Kitas?

Es gibt nicht zwingend eine einzige richtige Farbtemperatur für das gesamte Gebäude. Aktivere Bereiche können anders behandelt werden als Gruppen- und Rückzugsräume. Entscheidend ist, dass Lichtfarbe, Tageslicht, Materialität und Nutzung gemeinsam betrachtet werden.

Warum ist Blendfreiheit in einer Kita besonders wichtig?

Kinder sitzen und spielen häufig am Boden und blicken aus wesentlich mehr Winkeln nach oben als Erwachsene. Lichtquellen, die aus normaler Erwachsenenperspektive unkritisch wirken, können deshalb direkt im Sichtfeld eines Kindes liegen.

Welche Rolle spielt Tageslicht in einer Kita?

Tageslicht verändert sich im Tagesverlauf und sollte möglichst sinnvoll genutzt werden. Kunstlicht kann in getrennten Schalt- oder Steuerungszonen ergänzen, statt unabhängig vom vorhandenen Tageslicht permanent dieselbe Leistung bereitzustellen.

Wie beleuchtet man Ruhebereiche in einer Kita?

Ruhebereiche müssen nicht einfach nur dunkler sein. Indirektes Licht, geringere visuelle Kontraste und zurückhaltende Lichtquellen können dabei helfen, diese Bereiche klar von aktiveren Zonen zu unterscheiden.

Muss kindgerechte Beleuchtung besonders bunt sein?

Nein. Auch einfache geometrische Formen und eine spielerische Anordnung können einen kindgerechten Charakter erzeugen. Entscheidend ist weniger, ob eine Leuchte kindlich aussieht, sondern ob Lichtqualität, Blendfreiheit, Nutzung und räumliche Wirkung zu den Kindern passen.

Wie lässt sich Kita Beleuchtung trotz begrenztem Budget hochwertig planen?

Standardprodukte können dort eingesetzt werden, wo sie technisch gut funktionieren. Projektspezifische Lösungen sollten gezielt an den Stellen entstehen, an denen sie tatsächlich einen räumlichen Mehrwert schaffen. So lässt sich das Budget differenziert statt pauschal einsetzen.

Kinder erleben Räume anders. Das Licht sollte darauf reagieren.

Nicht durch mehr Dekoration. Sondern durch bessere Blickwinkel, klare Lichtzonen und einen bewussten Umgang mit Tageslicht.

Studio De Schutter entwickelt architektonische Lichtkonzepte für Bildungs-, Arbeits-, Hospitality- und öffentliche Räume.

Aktivität unterstützen. Rückzug ermöglichen. Blendung vermeiden. Tageslicht nutzen.

Lichtplanung aus der Perspektive der Menschen, die den Raum tatsächlich nutzen.

Studio De Schutter kontaktieren

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Sabine De Schutter

Founded in Berlin in 2015 by Belgian born Sabine De Schutter, Studio De Schutter reflects the strong belief that architectural lighting design is much more than just lighting up the built environment.

As independent lighting designers, the studio's focus is on user-centred design, because design is about creating meaningful spaces that positively affect people's lives. Studio De Schutter work focuses on creative lighting for working spaces, custom fixtures for heritage buildings to workshops and installations for public space.The studio's motto = #creativityisourcurrency

Sabine teaches at the HPI d.school, Hochschule Wismar, is an IALD member and the ambassador for Women in Lightingin Germany.

Studio De Schutter wurde 2015 von der in Belgien geborenen Sabine De Schutter (*1984) in Berlin gegründet. Die in Berlin lebende Designerin studierte Innenarchitektur in Antwerpen und Barcelona, hat einen zweiten Master-Abschluss in architektonischem Lichtdesign (HS Wismar) und studierte Design Thinking an der HPI d.school in Potsdam.

Das Studio De Schutter zeigt, dass es beim architektonischen Lichtdesign darum geht, Wahrnehmung zu formen und Erfahrungen zu schaffen. Für Studio De Schutter geht es beim Lichtdesign darum, eindrucksvolle Umgebungen zu schaffen, die das Leben der Menschen positiv beeinflussen. Der Benutzer steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes und deshalb lassen sie und ihr Team sich nicht durch konventionelle Beleuchtungsstandards einschränken. Sie arbeiten eng mit ihren Kunden zusammen, um die Vision des Projekts und die Nutzerbedürfnisse zu verstehen und sie mit Licht zu akzentuieren. Das Studio De Schutter hat kreative Lichtlösungen für Arbeitsumgebungen, Lichtkunstinstallationen und kundenspezifische Leuchten in seinem Portfolio. Heute ist es ein vierköpfiges Team von internationalen Power-Frauen, die sich alle leidenschaftlich damit, wie Licht den Raum, die Erfahrungen und Emotionen formt, beschäftigt.

Sabine De Schutter lehrt an der Hochschule Wismar und ist Botschafterin für Women in Lighting (https://womeninlighting.com) in Deutschland.

https://www.studiodeschutter.com
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